{"id":93,"date":"2023-03-27T04:56:28","date_gmt":"2023-03-27T02:56:28","guid":{"rendered":"https:\/\/itsmedoubleg.com\/?p=93"},"modified":"2023-07-13T19:04:33","modified_gmt":"2023-07-13T17:04:33","slug":"die-ersten-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/itsmedoubleg.com\/?p=93","title":{"rendered":"Die ersten Tage&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Hola ?<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die ersten Tage nicht in Vergessenheit geraten weil gerade jeden Tag so viel neues passiert versuche ich mich mal an einer kleinen Zusammenfassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorab: Meine ToDo-Liste (aka Backlog ?) ist schon recht lang, aber ich probiere das einfach mal zu ignorieren&#8230;der Blog m\u00fcsste mal &#8222;sch\u00f6n&#8220; und funktional gemacht werden, Content gibts auch noch keinen, die Fotos der Abschiedsparty fehlen auch noch, und auch sonst k\u00f6nnte ich mich Stunden vor den Rechner h\u00e4ngen um allen Menschen zu antworten oder alles so einzurichten wie ich es gerne h\u00e4tte&#8230;ABER&#8230;sorry, das haut gerade nicht hin. Es sollten alle wissen dass es mir gut geht (falls nicht, schaut auf Insta ?), und der Rest ist Nebensache. Ich versuche gerade den Moment zu genie\u00dfen und habe hier knapp 12-Stunden Tage weil alles einfach viel l\u00e4nger dauert als zu Hause. Jeder Schritt muss organisiert, recherchiert und durchgef\u00fchrt werden, egal ob es Sightseeing, die Handykarte, Geld wechseln, Nahrungsaufnahme oder der Transfer zur n\u00e4chsten Location ist&#8230;und das kostet doch recht viel Zeit &amp; Energie so dass ich Abends wenig Mu\u00dfe habe noch weitere &#8222;ToDo&#8217;s&#8220; zu erledigen \u2013 auch wenn jede Aktivit\u00e4t f\u00fcr sich genommen nat\u00fcrlich Spa\u00df macht. Es kommt alles&#8230;ich hab ja ein Jahr Zeit ?.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber zur\u00fcck zu den ersten Tagen&#8230;Wow, nur 5 volle Tage und ich wei\u00df schon gar nicht mehr wo ich anfangen soll (eigentlich ein Zeichen h\u00e4ufiger zu bloggen aber siehe oben ?). Nach dem traurigen Abschied in Erftstadt ging alles recht reibungslos in Richtung Buenos Aires. Der Flug inkl. Zwischenstop in Madrid verlief planm\u00e4\u00dfig, wir konnten im Flieger sogar etwas schlafen und kamen p\u00fcnktlich gegen 09:00 Uhr Ortszeit am Dienstagmorgen am Flughafen in Buenos Aires (EZE) an. Abgesehen von den wegrationalisierten Serviceleistungen (1 Essen f\u00fcr einen 13 Stunden Flug, keine Zwischendurch-Getr\u00e4nke oder Snacks und auch sonst nur alles gegen Bezahlung) war also alles wie erwartet. Die erste H\u00fcrde (dachte ich zumindest) wird die Einreise, da Eric (noch minderj\u00e4hrig) nicht so einfach ohne Eltern reisen darf und man normalerweise zumindest die Ausreise aus dem Land best\u00e4tigen muss&#8230;aber die nette Dame an der Passkontrolle hat uns nur nach dem Hostel gefragt und nach 30 Sekunden waren wir dann zum ersten Mal ganz offiziell auf s\u00fcdamerikanischem Boden. FYI, f\u00fchlt sich auch nicht anders an als der Boden zu Hause ?.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch, zu fr\u00fch gefreut, da die erste &#8222;kleine&#8220; H\u00fcrde dann doch schnell auf uns zu kam: Nach dutzenden Blog-Artikeln, Youtube-Vids und Erz\u00e4hlungen von &#8222;ein Freund eines Freundes Freund Bekannter&#8220; war ich dann doch etwas vorsichtig als es um den Transfer zum Hostel ging. Unter normalen Umst\u00e4nden h\u00e4tte ich mich in den Bus\/Bahn geschmissen und w\u00e4re schon irgendwie zum Hostel gekommen, aber das waren ja keine normalen Umst\u00e4nde. Einerseits habe ich Verantwortung f\u00fcr Eric, andererseits konnte ich noch \u00fcberhaupt nicht einsch\u00e4tzen ob die Situation jetzt in Ans\u00e4tzen gef\u00e4hrlich ist oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Also, lieber mal auf Nummer Sicher gehen, die \u00d6ffis vermeiden und auch kein normales Taxi nehmen. Immer sch\u00f6n auf UBER vertrauen, nur dass wir weder Abseits des Flughafen-Geb\u00e4udes Internet hatten, noch Bargeld (au\u00dfer Dollar &amp; Euro)&#8230;und NAT\u00dcRLICH wurde aus irgend nem Grund weder Paypal noch eine meiner 3 Kreditkarten akzeptiert&#8230;also die n\u00e4chste App ausprobiert, die ging auch nicht&#8230;bei der Dritten hatten wir dann Erfolg und ein zerbeulter &#8222;Renault Fluence&#8220; fuhr uns f\u00fcr geschmeidige 20 \u20ac knapp 50 Minuten bis vor die Hostel-T\u00fcr&#8230;ganz ohne \u00dcberfall, Abzocke oder den Verlust einer Niere ?. Sch\u00f6n, mein erstes Erfolgserlebnis der Reise ?. Dar\u00fcber hinaus verbrachten wir den Tag mit Orga, haben in einem  &#8222;Juwelierladen&#8220; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blauer_Dollar\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blauer_Dollar\" target=\"_blank\">Blue-Dollar<\/a> eingewechselt (auch weniger dubios als erwartet), haben uns ne Handykarte besorgt und uns im Hostel-Leben zurecht gefunden. Nach dem ersten Steak (inkl. Getr\u00e4nk und Beilage f\u00fcr 11 \u20ac ?) war der Tag Endorphin-reich genug und ich war bereit f\u00fcr die erste Hostel-Nacht seit langer Zeit ?.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Tage hatten in etwa so viele Eindr\u00fccke wie Schritte auf meiner Apple-Watch: ca. 20-25 Tausend pro Tag ?. Neben den \u00fcblichen Sightseeing-Spots gibt es da allerdings wenig zu berichten. Die Stadt ist riesig, 3 Tage reichen zwar nicht f\u00fcr die Fl\u00e4che, aber grob f\u00fcr die Sehensw\u00fcrdigkeiten aus. Die Kurzform: Buenos Aires war jetzt echt kein Highlight, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Viel mehr sollte es den Startpunkt der Reise erleichtern, da ich nicht vor hatte direkt weiter Richtung S\u00fcden zu fliegen sondern mich erst mal ein paar Tage &#8222;akklimatisieren&#8220; wollte. Daf\u00fcr hat BA den Zweck erf\u00fcllt&#8230;die Menschen, die Andersartigkeit, das Hostel-Leben, die Geschwindigkeit, das Essen, die Sprache und die viel diskutierte Kriminalit\u00e4t&#8230;\u00fcber all das konnten wir uns einen guten Eindruck verschaffen. Es war wirklich &#8222;nett&#8220;, aber aus meiner Sicht kein Must-See wenn man nicht gerade auf Tango und\/oder Steaks steht. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsicher gef\u00fchlt haben wir uns wirklich so gut wie nie, au\u00dfer als wir f\u00e4lschlicher Weise in eine Google-markierte &#8222;belebte Umgebung&#8220; hinter dem Bahnhof reingelaufen sind&#8230;was sonst immer ein guter Indikator f\u00fcr ein interessantes Touri-Viertel ist, war in diesem Fall leider die Rotlicht- und Drogenecke mit ziemlich zwielichtigen Gestalten. Wir hatten dann spontan den Drang etwas schneller zu gehen, und nach ein paar Blocks war die Aufregung dann auch wieder vor\u00fcber. <\/p>\n\n\n\n<p>Kleiner Funfact: Was mich grunds\u00e4tzlich wirklich verwundert ist das Nicht-Vorhandensein von englischen Sprachkenntnissen. Egal ob alt oder jung, in der Gastro, im Touri-Laden, im Taxi oder sonst wo, hier kann wirklich kaum jemand auch nur ein Wort Englisch. Und das in einer 13-Millionen Metropole ?. Crazy. <\/p>\n\n\n\n<p>Gestern ging es dann weiter nach Ushuaia, der s\u00fcdlichsten Stadt der Welt, kurz vor der Antarktis. Hier ist es ca. 20 Grad k\u00fchler, aber dennoch sch\u00f6ner als erwartet. Updates dazu folgen hoffentlich in den n\u00e4chsten Tagen (inkl. Fotos auch noch von BA)&#8230;wie gesagt, ich versuche die Tage vor Ort zu nutzen. In 2 Tagen gehts auch gleich wieder weiter zum n\u00e4chsten Stopp (Punta Arenas in Chile).<\/p>\n\n\n\n<p>Bis dahin,<br>doubleG ?<\/p>\n\n\n\n<p>P.S. Ich sehe gerade: Heute (Montag) bin ich schon eine Woche unterwegs und habe auch schon eine Woche Frei ?. Ich gr\u00fc\u00dfe all&#8216; meine UNIFACE-Kollegen die sich morgens\/mittags wieder im Standup einfinden ?.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hola ? Damit die ersten Tage nicht in Vergessenheit geraten weil gerade jeden Tag so viel neues passiert versuche ich mich mal an einer kleinen Zusammenfassung. 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